Start mit einer Fastensuppe und Kaffee

Mit dem Beginn der Passionszeit (Fastenzeit), am Aschermittwoch, 18. Februar 2026, setzte die ökumenische Vorbereitungsgruppe der Landeskirchen von Weinfelden und Märstetten ein sichtbares Zeichen der Solidarität und der Besinnung: Auf dem Rössli-Platz, direkt vor der Migros, waren Passantinnen und Passanten zur traditionellen Fastensuppe eingeladen.

Trotz kaltem und ungemütlichem Wetter liessen sich zahlreiche Menschen aufhalten, standen zusammen, kamen ins Gespräch und wärmten sich bei einer feinen Suppe, die von der ökumenischen Gruppe frisch ausgeschenkt wurde. Ergänzt wurde das Angebot durch Kaffee aus dem «Kafimobil» der Thurgauer Landeskirche, der ebenfalls grossen Anklang fand.

Verbunden war die Fastensuppe mit einem Spendenaufruf. Die gesammelten Beiträge kommen in diesem Jahr einem Projekt zugute, das sich für Menschenrechte im Bergbau in der Demokratischen Republik Kongo einsetzt. Dort unterstützt BfaHEKS bzw. Fastenaktion lokale Gemeinschaften rund um die Minenregion Kolwezi: Sie lernen, Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren, ihre Rechte einzufordern und den Dialog mit Behörden und Unternehmen zu führen . Auch juristische Hilfe für betroffene Familien gehört zum Projekt, etwa wenn durch Umweltfolgen Ernten verloren gehen .

So verband der Anlass das Hier und Jetzt mit der weltweiten Verantwortung: Eine warme Suppe und ein Kaffee wurden zu einem Zeichen gelebter Nächstenliebe – vor Ort in Weinfelden und in Solidarität mit Menschen, deren Lebensgrundlagen in Afrika bedroht sind.

Die Organisierenden freuen sich über die grosse Offenheit und die grosszügigen Spenden. Der gelungene Auftakt macht Mut, die Passionszeit bewusst zu gestalten – im Glauben, in der Gemeinschaft und im Einsatz für mehr Gerechtigkeit.

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